News05.12.2011 • Immer öffter werden im Rahmen der Energiesparmaßnahmen die Außenwände der Häuser mit dicken Styropor-Platten gedämmt. Was jedoch die meisten nicht wissen oder ahnen, hiermit wird ggf. auch ein mögliches erhöhtes Risiko im Falle eines Hausbrandes  mit eingekauft. Denn Styroporplatten, die jährlich in Deutschland in Hunderttausende Häuser als

Wärmedämmung eingebaut werden, können als Brandbeschleuniger wirken.

Reporter des NDR haben das Material einem Realitätstest unterzogen - zu sehen am Montagabend in der Dokumentationsreihe "45 Min": Sie haben ein Brand-Experiment in der Materialprüfanstalt Braunschweig durchführen lassen. Der Versuch entsprach einem simulierten Zimmerbrand. 160 Millimeter dicke Dämmplatten aus Polystyrol, geschützt durch Armierung, Putz und Anstrich, wurden dem Ernstfall ausgesetzt: Ein Brand unter einer Maueröffnung entflammte das sogenannte Wärmedämmverbundsystem (WDVS) eines Markenherstellers.

Das erschreckende Resultat: Zwanzig Minuten hätte die Dämmung den Flammen standhalten müssen. Doch sie fing so schnell Feuer, dass der Versuch bereits nach acht Minuten abgebrochen werden musste. [...]

vollständiger Artikel auf ExternSPIEGELONLINE