Brandkind18.11.2016 • „Heiße Gefahren für Kinder!

unter diesem Motto steht der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember.

„Gerade im häuslichen Bereich lauern viele Gefahren für Kinder, sich zu verbrennen oder zu verbrühen", weiß Adelheid Gottwald,

Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. Unter dem Motto „Heiße Gefahren für Kinder!" werden Aktionspartner wie Feuerwehren, Kliniken, Apotheken, Kitas und Arztpraxen am diesjährigen „Tag des brandverletzten Kindes" am 7. Dezember Gefahren aufzeigen und erklären, wie man Kinder vor diesen folgenschweren Unfällen schützen kann.

Unfälle mit heißen Flüssigkeiten, wie Tee, Kaffee oder umgefallene Wasserkocher verursachen schwerste Verbrühungen bei Kindern. Kaum jemand weiß, dass heiße Flüssigkeiten schon ab 52°C die zarte Kinderhaut schädigen können. „Große Schmerzen, zahlreiche Operationen und Behandlungen, die sich oft über Monate und Jahre hinziehen, sind die traurige Folge für die betroffenen Kinder“, berichtet die Kinderchirurgin Dr. Mechthild Sinnig, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“ und leitende Ärztin des Zentrums für schwerbrandverletzte Kinder im Kinderund Jugendkrankenhaus AUF DER BULT in Hannover. „Diese Unfälle bedeuten einen großen persönlichen Einschnitt für die Familien.“

Jährlich werden mehr als 30.000 Kinder in Deutschland wegen Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich behandelt. Knapp 6000 Kinder und Jugendliche sind so schwer verletzt, dass sie stationär behandelt werden müssen. Die häufigste Unfallursache bei thermischen Verletzungen im Kindesalter sind Verbrühungen.

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